Event
recap
Zwei Tage voller Praxis, Austausch und konkreter Anwendungen: Beim AAS Summit in Linz wurde deutlich, dass die Asset Administration Shell (AAS) längst mehr ist als ein Konzept. Gemeinsam mit TwinTech, der Open Industry 4.0 Alliance und starken Partnern wie der LIT Factory und dem Linz Center of Mechatronics stand vor allem eines im Fokus: Wie lässt sich interoperable Produktion heute schon umsetzen?
Auch abseits der Vorträge gab es spannende Einblicke direkt vom Event: Daniel Lehner von TwinTech – dem Host des Events – war vor Ort unterwegs, hat Teilnehmer:innen befragt, Eindrücke gesammelt und authentische Momente des Summits eingefangen. Die Videos geben einen direkten Eindruck der Atmosphäre und zeigen, wie die Inhalte vor Ort aufgenommen wurden.
day 1
recap
Tag 1 @ LIT Factory Linz – Praxis trifft auf Datenräume
Der Auftakt in der LIT Factory bot einen direkten Einstieg in die praktische Anwendung von AAS und Datenräumen. Nach einem kurzen Get-Together folgten kompakte Vorträge, die sowohl Grundlagen als auch konkrete Anwendungen beleuchteten. Besonders hervorzuheben ist die Keynote von Mario Drobics, der die Rolle von Datenräumen für souveräne KI und digitale Produktpässe einordnete. Ergänzt wurde das Programm durch die Vorstellung der Open-Source-Lösung AAS.TwinEngine sowie Einblicke in den AMIDS-Datenraum und Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme.
In der zweiten Hälfte des Nachmittags wurde es greifbar: Die Live-Demonstrationen in der LIT Factory zeigten direkt an den Maschinen, wie AAS und Datenräume zusammenspielen. Dabei standen vor allem folgende Programmpunkte im Mittelpunkt:
- Keynote zu Datenräumen, KI und Digital Product Passport
- Vorstellung der AAS.TwinEngine und des AMIDS Datenraums
- Use-Case-Demonstrationen direkt an den Maschinen der LIT Factory
Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen, das Raum für persönlichen Austausch und vertiefende Gespräche bot.


Day 2
Recap
Tag 2 @ LCM Linz – Von der Theorie zur Umsetzung
Der zweite Tag verlagerte den Fokus stärker auf Skalierung und konkrete Umsetzung im industriellen Kontext. In den Vormittagssessions wurde deutlich, dass die AAS bereits heute produktiv eingesetzt werden kann. Die Keynote von Ruth Markut-Kohl und Thomas Sievers gab praxisnahe Einblicke in reale Anwendungen. Ergänzend wurde gezeigt, wie strukturierte Produktdaten die Grundlage für funktionierende digitale Zwillinge bilden und wie durchgängige Datenketten über den gesamten Lebenszyklus hinweg umgesetzt werden können.
Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmer:innen in interaktiven Workshops an eigenen Fragestellungen und entwickelten erste Lösungsansätze im Kontext der AAS. Dabei standen insbesondere folgende Themen im Fokus:
- Potenzialanalyse der AAS im Lebenszyklus einer Maschine
- Entwicklung einer End-to-End-Strategie für den Digital Product Passport (DPP)
- Umsetzung intelligenter, AAS-basierter Geschäftsprozesse
Das abschließende Wrap-Up machte deutlich, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten der AAS bereits heute sind und dass viele Unternehmen sich bereits aktiv auf den Weg gemacht haben.
Unser
Fazit
Der AAS Summit hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Asset Administration Shell keine Zukunftsvision mehr ist, sondern bereits konkrete Mehrwerte in der industriellen Praxis schafft. Von funktionierenden Datenräumen über reale Use Cases bis hin zu strategischen Ansätzen für den Digital Product Passport wurde klar: Interoperabilität ist längst Realität – und entwickelt sich mit hoher Geschwindigkeit weiter.


