24. & 25. Juni | Otto-Bayer-Straße 32, 51061 Köln
Anmeldung möglich bis 12. Juni 2026, 12:00 Uhr
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sponsoren



Was ist
für mich drin?
Was passiert, wenn Industrie-Experten, Anwender und Technologierprovider aus NAMUR und der Open Industry 4.0 Alliance für 2 Tage im INVITE im Chempark Leverkusen zusammenkommen?
Du erhältst einen konkreten und praxisorientierten Einblick, wie digitale Lösungen im Umfeld der Prozessindustrie heute wirklich funktionieren und Mehrwert schaffen – ohne Zukunftsszenarien oder unnötige Buzzwords. Im Mittelpunkt stehen reale Anwendungen, die auf offenen Standards und industrieller Zusammenarbeit basieren.
Das Event richtet sich an alle, die digitale Transformation operativ vorantreiben und verstehen möchten, wie Technologien, Standards und Organisationsformen in echten Industrieprojekten zusammenspielen.
Experten aus Industrie, Integratoren und Anwender teilen ihre Erfahrungen, zeigen praxisnahe Implementierungen und geben Orientierung, wie skalierbare und einsetzbare Lösungen für Themen wie „Software-Defined Automation“(SDA), Modular Type Package (MTP), Process Automation Device Information Model (PA-DIM) und standardisierte Datenmodelle, wie bspw. Asset Administration Shell (AAS) erfolgreich umgesetzt werden.
Kurz: Du bekommst klare Orientierung, wie sich digitale Innovationen strukturiert und nachhaltig in deine eigene Digitalisierungs-Roadmap integrieren lassen – basierend auf Erfahrungen aus der Praxis der Prozessindustrie.
Blick auf die
AGENDA


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demonstratoren
“Digitales Kalibrierzertifikat“ | Roche, Boehringer Ingelheim, E+H, Conplement & Beamex | AAS
Um was geht’s?
Der Demonstrator zeigt die einfache Integration von DCCs in die Konzepte und Systematik der AAS und wie dies automatisierte und digitale Kalibrierungsabläufe ermöglicht.
Vorteile auf einen Blick
- Enorme Einsparungen beim Austausch von Kalibrierdaten zwischen Systemen und Unternehmen
- Vollständige Digitalisierung der Kalibrierprozesse und damit Wegfall manueller Schritte und zeitaufwändiger Prozesse
- Verbesserung der Qualität und der Sicherheit im Sinne
“KI-sy Twin Demonstrator“ | Process-X-Konsortium & Fraunhofer | AAS | PA-DIM | NOA
Um was geht’s?
Der Demonstrator zeigt, wie KI genutzt wird, um bestehende Anlagen (Brownfield) automatisiert zu digitalisieren, Verwaltungsschalen (AAS) zu erzeugen und daraus digitale Zwillinge inkl. 3D-Modell aufzubauen – unter Einbindung von Datenräumen und sicherer IT/OT-Vernetzung.
Vorteile auf einen Blick
- Schnelle und automatisierte Digitalisierung bestehender Anlagen
- Durchgängige Nutzung und Aktualisierung von Anlagendokumentationen
- Standardisierte Interoperabilität über AAS für verschiedene Systeme und Tools
- Effizienter Datenaustausch bei Wahrung der Datensouveränität
- Verbesserte Automatisierung, Analyse und Prozessoptimierung
- Integrierte Cyber-Sicherheit für sichere IT/OT-Vernetzung
“AAS-basierter Datenaustausch im Engineering“ | Bürkert & Siemens | AAS
Info Folgt
“Bergkamen Process X: Digitalisierung von Bestandsanlagen” | Bayer , Arvato DT , WIKA , Krohne | AAS | NOA | Datenraum
Um was geht’s?
Der Demonstrator zeigt die Umsetzung eines auf NOA basierenden Digitalisierungskonzepts unter Nutzung von Asset Administration Shells (AAS) für eine Brownfield-Prozessanlage, mit dem Ziel eines durchgängigen digitalen Zwillings ohne Eingriffe in bestehende Systeme.
Vorteile auf einen Blick
- Durchgängiger Engineering-Datenfluss und konsistente As-Is-Dokumentation
- Transparenz und bessere Entscheidungsgrundlagen durch zentrale Datenverfügbarkeit
- Schrittweise Digitalisierung ohne Beeinträchtigung des laufenden Betriebs
- Grundlage für Anwendungen wie Predictive Maintenance und Prozessoptimierung
“Gebäudeautomatisierung NE196“ | Bayer | AAS
Um was geht’s?
Der Demonstrator zeigt KI-gestützte Funktionen rund um die AAS: standardisierte Generierung digitaler Zwillinge, intuitive Interaktion über einen Chatbot sowie automatisierte Auswertung der Anlagenperformance.
Vorteile auf einen Blick
- Generierte AAS basierend auf NE196: Für Anwender reduziert sich durch die standardisierten und modular aufgebauten AASen der Engineeringaufwand bei der Aufstellung und Instanziierung der digitalen Zwillinge deutlich, da alle Merkmale für den gesamten Lebenszyklus eines Assets bereits informationstechnisch ausgeprägt und auf bekannte Repositorien (bsDD und eclass) verlinkt sind.
- Chatbot zur Interaktion mit AAS-Umgebung (Basyx): Für Operator bietet der Chatbot eine dem Menschen gewohnte Schnittstelle zur Interaktion mit dem digitalen Zwilling, stellt bedarfsgerecht Informationen zusammen und reduziert so die Datensuche sowie den Bedarf an tiefgreifendem IT- oder Spezialwissen.
- Automatisierte Performancebewertung: Für Operator entfällt das manuelle Engineering zur Zusammenstellung notwendiger Daten, da das Tool automatisiert KPIs, Trends und Übersichten erzeugt und damit eine schnelle Identifikation von Fehlern und Energieoptimierungspotenzialen ermöglicht.
“Hey Kolonne – Intelligente Unterstützung für Brownfieldanlagen” | Invite, Bayer, Namur | AI
Um was geht es?
Entwicklung eines Demonstrators zur Untersuchung des Einsatzpotenzials von Large Language Models (LLMs) zur Unterstützung von Anlagenfahrenden unter Berücksichtigung von Datenverfügbarkeit, Expertenwissen und Brownfield-Restriktionen
Vorteile auf einen Blick
- Machbarkeitsnachweis: Analyse, welche Fragestellungen durch vorhandene Brownfield-Daten beantwortet werden können und welcher Anteil an Expertenwissen erforderlich ist
- Strukturierte Datenbasis: Ableitung von Anforderungen an Datenmodelle zur Verknüpfung von generischem KI-Wissen und anlagenspezifischem Kontext
- Effizientes Wissensmanagement: Systematische Kontextualisierung bestehender Datensätze zur besseren Verfügbarkeit und Nutzung von Betriebswissen
“MTP zum Anfassen“ | ZETA, COPA DATA | MTP
ZETA Cubes – Modular Automation sichtbar gemacht
Erleben Sie mit den ZETA Cubes die nächste Generation modularer Anlagenkonzepte – intuitiv, interaktiv und live demonstriert.
Das Exponat zeigt, wie einfach sich eine Produktionsanlage nach dem MTP-Standard (Module Type Package) konfigurieren lässt:
Wie bei einem Baukastensystem können einzelne Cubes als Package Units flexibel zusammengestellt werden – jeder Cube repräsentiert ein eigenständiges Modul mit definierter Funktion (z. B. Mischen, Puffern oder Chromatographie).
Das Besondere:
- Jeder Cube wird automatisch über RFID erkannt
- Die Integration in das Prozessleitsystem erfolgt ohne manuelle Engineering-Schritte
- Die Anlage erscheint unmittelbar im Copa-Data zenon-POL – so, wie sie real betrieben werden würde
Damit wird sichtbar, was modulare Automation verspricht:
- Plug & Produce in der Praxis
- Deutlich reduzierte Engineering-Aufwände
- Maximale Flexibilität bei Anlagenkonfiguration und ‑erweiterung
Die ZETA Cubes machen abstrakte Konzepte greifbar und zeigen anschaulich, wie offene Standards und modulare Architekturen die Zukunft der Prozessindustrie gestalten.
“Build your plant like LEGO – and run it instantly.”
“MTP 2.0 — Plug & Produce mit MTP“ | Beckhoff, Festo | MTP
Um was geht’s
Festo und Beckhoff präsentieren gemeinsam ihre MTP-Lösungen, wobei die modulare Anlagenintegration im Fokus steht. In einer Live-Demonstration wird das Festo-Modul nahtlos in das Beckhoff-System eingebunden, um die einfache und standardisierte Zusammenarbeit zu zeigen.
Vorteile auf einen Blick:
- Standardisierte Objekte mit einheitlichen Schnittstellen
- Definierte Abläufe durch einheitlichen Dienste Zustandsautomat
- Automatisierte Integration
- Herstellerunabhängig
“MTP Enabled NOA Robotics” | Invite | MTP
Um was geht’s?
Standardisierte Integration von mobilen Robotern in Prozessanlagen auf Basis von NAMUR Open Architecture (NOA) und MTP. Das Ziel ist eine skalierbare und herstellerunabhängige Robotik-Integration besonders auch im Brownfield.
Vorteile auf einen Blick
- Plug & Produce: Schnelle Integration mobiler Robotik
- Skalierbar: Übertragbar auf verschiedene Anlagen und Standorte
- Brownfield: Digitalisierung ohne aufwendige Anlagenumbauten
- Herstellerunabhängig: Einheitliche Integration unterschiedlicher Robotersysteme in unterschiedliche Softwareumgebungen
- Mobile Sensorik: Nutzung etablierter Prozesssensorik auf Robotern
“NOA challenges for Scalable AMS” | Invite, Bayer | NOA
Um was geht’s?
Entwicklung eines skalierbaren Konzepts für Asset Management Systeme (AMS) in realen (Brownfield) Prozessanlagen unter Berücksichtigung von NOA. Fokus auf standardisierter Datenintegration, sichere Datenpipelines und standortübergreifende Skalierbarkeit, am Beispiel einer realen Prozessanlage.
Vorteile auf einen Blick
- Skalierbare Architektur: Von Einzelanlage bis zu standortübergreifende Konzepte
- Standardisierte Datenintegration: Klare und sichere Datenstrukturen im Brownfield und der Mischinstallation
- Sichere Datengewinnung: NOA-konforme, IT-sichere Datenerfassung
- Praxisnah: Umsetzung in realen Produktionsanlagen und Brownfield-Umgebungen
- Zukunftsfähig: Vorbereitung für AAS, Process X und weitere NAMUR-Modelle
“SDA-Wall“ | Flecs, Kubermatic, Boehringer Ingelheim, KIT, Logiccloud | SDA
Um was geht’s?
Der Demonstrator zeigt Software Defined Automation in der Praxis: eine offene, skalierbare Infrastruktur, mit der containerisierte Automatisierungs-Apps hardwareunabhängig entwickelt, über eine zentrale DevOps-Plattform bereitgestellt und über verschiedene Geräte und Hersteller hinweg orchestriert werden können.
Vorteile auf einen Blick
- Entkopplung von Software und Hardware: Flexible, portable Automatisierungslösungen, die herstellerübergreifend einsetzbar und einfach aktualisierbar sind
- Skalierbare Deployment- und Lifecycle-Prozesse: Nutzung von CI/CD und zentralem Management für kontinuierliche Bereitstellung und Betrieb von Automatisierungsanwendungen
- Offenes, interoperables Ökosystem: Multi-Vendor-Ansatz ermöglicht schnellere Innovation, reduzierte Fragmentierung und höhere Effizienz in der industriellen Produktion
“Modular Control and Realtime Data Exchange” | Hilscher, Xentara, Fraunhofer | SDA
Um was geht’s?
Der Demonstrator „Juggler“ vom Fraunhofer-IPT zeigt, wie auf „klassische“ Weise eine komplexe Steuerungsaufgabe gelöst wurde. In den nächsten Monaten soll dieser Aufbau „SDA-enabled“ werden, um zu zeigen, wie echtzeitfähige, zeitsynchrone Kommunikation zwischen verteilten, containerisierten OT-Steuerungsfunktionen und IT/IoT-Anwendungen auf Edge-Geräten umgesetzt werden kann – als Grundlage für Software Defined Automation und intelligente Maschinen jenseits klassischer SPS-Architekturen. Hiermit wollen wir interessierte Partnerfirmen dazu einladen, an diesem Projekt mitzuarbeiten, um die Ergebnisse zur SPS 2026 gemeinsam vorzustellen.
Vorteile auf einen Blick
- Für Maschinenbauer und Automatisierungsingenieure: Deterministische, interoperable IT/OT-Kommunikation ermöglicht die Umsetzung flexibler, softwarebasierter Maschinenkonzepte
- Für Anwender: Klare Orientierung durch definierte Use Cases, evaluierte Standards und Architekturansätze (inkl. Edge, Gateways, Real-Time Linux)
- Für Entwickler und Betreiber: Technologiebewertung und Kompatibilitätschecks (z. B. SDA/Margo) schaffen eine fundierte Basis für interoperable, echtzeitfähige Edge-Control-Lösungen
“Qualität im Takt — der Umplanungsagent in der Prozessindustrie” | SAP, Uhlmann | AAS, AI, MTP, NOA
Um was geht’s?
Ein intelligenter Agent überwacht die Produktion, erkennt Störungen frühzeitig und plant Batches, sowie die Versorgung automatisch neu.
Vorteile auf einen Blick
- reduziert manuelle Aufwände
- minimiert Ausfallzeiten
- ermöglicht datenbasierte Entscheidungen im laufenden Betrieb
“Factory-X-Datenaustausch über Unternehmensgrenzen” | TÜV Süd, Bayer, SAP, Codewerk, Siemens, Uhlmann, BASF | AAS
Um was geht’s?
Automatischer Datenaustausch über den Factory‑X Standard reduziert den Aufwand für Prozess Prüfungsabwicklung.
Vorteile auf einen Blick
Für Anlagenbetreiber und Dienstleister:
- Aufwandsreduktion Datenerstellung, Rückfragen interne Prüfberichterstellung, Finden von Informationen, Daten vor Ort
- Weiterverarbeitung der Informationen zB für Prüfungsvorbereitung, Mängelbeseitigung und Stillstands-Planung
“Agentic Digital Twin in der Anwendung” | Comsysto Reply, Intersystems | AI
Um was geht’s?
Der Demonstrator zeigt, wie ein KI-Agent durch einen AAS-basierten Digital Twin vom reinen Datensucher zum kontextbewussten Assistenten wird. Am Beispiel eines 3D-Druckprozesses werden Live-Daten, Qualitätskennzahlen, Wartungsinformationen und wirtschaftliche KPIs semantisch zusammengeführt, in InterSystems IRIS ausgewertet und über eine natürliche Chat-Oberfläche nutzbar gemacht. Der Agent erhält dadurch nicht nur Daten, sondern auch Bedeutung: Asset-Zuordnung, Einheiten, Grenzwerte, Quellen, Aktualität und erlaubte Aktionen.
So entstehen fundierte Empfehlungen zu Fehlerquoten, OEE, Wartungsbedarf oder Optimierungsszenarien, ohne dass Anwender sich mühsam durch verschiedene Systeme, Dashboards und Datenquellen klicken müssen.
Vorteile auf einen Blick
- Schnellere Ursachenanalyse bei Qualitätsproblemen, Störungen und Abweichungen im laufenden Betrieb
- Bessere Entscheidungen durch verknüpfte Live-Daten, KPIs, Qualitäts‑, Wartungs- und Kostendaten
- Weniger manueller Aufwand bei Datensuche, Auswertung und Vorbereitung von Maßnahmen
- Höhere Transparenz über Anlagenzustand, OEE, Ausschuss, Wartungsbedarf und Wirtschaftlichkeit
- Skalierbarer Ansatz für mehrere Maschinen, Linien, Werke und Asset-Typen
- Bessere Nachvollziehbarkeit von Empfehlungen durch klare Datenquellen, Aktualität und Annahmen
- Unterstützung sicherer Betriebsprozesse durch definierte Freigaben und erlaubte Aktionen
- Grundlage für konkrete Use Cases wie Predictive Maintenance, Qualitätsverbesserung und Produktionsoptimierung
“SDA — Taste the Future” | Endress&Hauser, Flecs, Copa-Data, Logiccloud | SDA, Agentic Engineering
Um was geht’s?
Der Demonstrator soll Lust auf die Zukunft machen und zeigen wie Software Defined Automation unsere Vorstellung von Automatisierung grundlegend ändern kann. Mit der Containerisierung von Software sind wir bestens gerüstet um flexibel Automatisierungslösungen aus dem App-Store zu beziehen. Aber was bräuchte es noch um die gesammte Engineeringarbeit an KI Agenten abgeben zu können? Wir demonstrieren es!
Von der wissenschaftlichen Untersuchung bis hin zu praktischen Erfahrung in einer realen Anlage – die Zukunft kann kommen!
Vorteile auf einen Blick
- Schnellere Ursachenanalyse bei Qualitätsproblemen, Störungen und Abweichungen im laufenden Betrieb
- Bessere Entscheidungen durch verknüpfte Live-Daten, KPIs, Qualitäts‑, Wartungs- und Kostendaten
- Weniger manueller Aufwand bei Datensuche, Auswertung und Vorbereitung von Maßnahmen
- Höhere Transparenz über Anlagenzustand, OEE, Ausschuss, Wartungsbedarf und Wirtschaftlichkeit
- Skalierbarer Ansatz für mehrere Maschinen, Linien, Werke und Asset-Typen
- Bessere Nachvollziehbarkeit von Empfehlungen durch klare Datenquellen, Aktualität und Annahmen
- Unterstützung sicherer Betriebsprozesse durch definierte Freigaben und erlaubte Aktionen
- Grundlage für konkrete Use Cases wie Predictive Maintenance, Qualitätsverbesserung und Produktionsoptimierung
Eindrücke
Innovation Event 2025
Zwei Tage lang stand die Digitalisierung in der Prozessindustrie im Mittelpunkt.
Im Fokus der Diskussionen standen keine fernen Zukunftsvisionen, sondern konkrete Ansätze: wie Unternehmen heute mit Komplexität umgehen, Standards gezielt nutzen und Lösungen Schritt für Schritt umsetzen.
Expert:innen, Anwender, Integratoren und Technologieanbieter kamen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.
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