Mit vereinten Kräften die Digitalisierung der Industrie voranbringen

Unsere Offenheit, unsere Zusammenarbeit und unser Fokus auf dem Kundennutzen unterscheiden uns deutlich von ähnlichen Initiativen. Je größer und stärker die Open Industry 4.0 Alliance wird, desto erfolgreicher können wir die großen Herausforderungen der Industrie 4.0 zusammen meistern.

Unser Ansatz ermöglicht es unseren Mitgliedern nicht nur, aktiv die vierte industrielle Revolution voranzubringen. Vielmehr bieten wir ihnen die Möglichkeit, neue Synergien zu nutzen und ihr Unternehmenswachstum zu beschleunigen. Mehr noch: Durch Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Unternehmen aus der Branche können Mitglieder die Digitalisierung von Betreibern und ihren Kunden effektiv vorantreiben und vereinfachen. Eine echte Win-win-Situation.

Was uns auszeichnet

Unsere Open Industry 4.0 Alliance ist durch zwei Arten von Offenheit geprägt. Einerseits fördern wir bestehende offene Industriestandards, um die Interoperabilität sicherzustellen. Anderseits sind wir offen für die Aufnahme weiterer Hersteller – Ihr Unternehmen eingeschlossen!

Unsere Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, skalierbare Lösungen zu entwickeln, die sowohl für große als auch für kleine Unternehmen geeignet sind. Die Lösungen können bei weiterem Unternehmenswachstum einfach per Upgrade erweitert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, bieten unsere Mitglieder Unternehmen Unterstützung auf allen Ebenen an: von kleinen Pilotprojekten bis hin zu groß angelegten Change-Prozessen mit weitreichenden Folgen.

Vertrauen aufzubauen und zu wahren hat für uns hohe Priorität. Darum behalten Betreiber auf Basis unseres Datentreuhänder- Prinzips die volle Kontrolle über ihre Daten. Jeder Kunde entscheidet selbst, welche Daten er teilen will und welche er für sich behält.

Vorhandene Assets und Infrastrukturen lassen sich einfach weiter nutzen. Denn unser Ansatz ist mit Brownfield-Lösungen kompatibel und sichert so bestehende Investitionen.

Jedes Unternehmen, das das Open Industry 4.0 Alliance Label trägt, verpflichtet sich zur Einhaltung bestimmter Standards – ein klarer Vorteil für Hersteller und ihre Kunden. Je mehr Mitglieder wir gewinnen und je größer die Alliance wird, desto höher ist auch unsere weltweite Reputation.

Durch die Schaffung eines zentralen Netzwerks und Marktplatzes können Mitglieder perspektivisch nahtlos mit Geschäftspartnern, Betreibern und Dienstanbietern zusammenarbeiten. Schon heute ermöglicht unsere gemeinsame standardisierte Kommunikationsplattform einen einfachen und schnellen Austausch.

Dank unseres offenen Ansatzes ohne Vendor Lock-in können Mitglieder der Alliance ihren Kunden attraktive, risikoarme Lösungen anbieten. Betreiber haben die Gewissheit, dass alle Komponenten nahtlos ineinandergreifen.

Unsere Mitglieder bieten Betreibern und Herstellern ein zentrales Asset Repository an, um unkompliziert semantische Modelle zu teilen und zu aktualisieren. Dies erleichtert das Onboarding sowie die weitere Integration und Zusammenarbeit der Unternehmen.

Vereinte Power: Wir bringen verschiedene für Betreiber relevante Mikro-Ökosysteme zusammen. So nutzen wir deren individuelle und gemeinsame Stärken und schaffen Lösungen, die viel mehr sind als nur die Summe ihrer Teile.

Als Gründungsmitglied der Alliance können wir unseren derzeitigen Kunden in der Prozessindustrie neue digitale Produkte und Dienstleistungen anbieten, die zukunftssicher sind und die hohen Sicherheitsanforderungen der Branche erfüllen.

Hans Huber, General Manager Industrial IoT, Endress+Hauser

Vom Lager in die Cloud – unsere Kompetenzbereiche

Kollektive Fähigkeiten

Unsere Open Industry 4.0 Alliance bietet selbst keine Produkte oder Dienstleistungen an, im Gegensatz zu unseren Mitgliedern. Lernen Sie verschiedene interoperable Lösungen und Services in unterschiedlichen Industriesegmenten kennen, an denen unsere Mitglieder derzeit zusammenarbeiten.

Offen für Zusammenarbeit

Ursprünglich ein Zusammenschluss weniger Gründungsmitglieder, ist die Open Industry 4.0 Alliance mittlerweile um viele führende Industrieunternehmen gewachsen.

Beckhoff Automation GmbH & Co. KG

Beckhoff realisiert offene Automatisierungssysteme auf der Grundlage PC-basierter Steuerungstechnik. Das Produktspektrum umfasst die Hauptbereiche Industrie-PC, I/O- und Feldbuskomponenten, Antriebste

beckhoff.de
Endress+Hauser
endress.com
HILSCHER GESELLSCHAFT FÜR SYSTEMAUTOMATION MBH

Produzent und Dienstleister von Automatisierungslösungen für die Fabrikautomation für Open Industry 4.0.

hilscher.com
ifm electronic
ifm.com
Schmidtsche Schack
schmidtsche-schack.com
AUCOTEC AG
aucotec.com
AS-Schneider Group

Armaturenfabrik Franz Schneider GmbH + Co. KG

Einer der weltweit führenden Hersteller von Industriearmaturen für die Mess- und Regeltechnik, Zubehör und Rohrleitungsprodukten.

as-schneider.com
CAPTRON Electronic GmbH
captron.com
CAXperts GmbH
caxperts.com
Dunkermotoren
dunkermotoren.com
Hengstler GmbH

Hengstler ist ein führender Hersteller von Industriekomponenten für Zähl- und Steuerungsanwendungen.

hengstler.de
German Edge Cloud
gec.io
itelligence AG

itelligence, ein führendes SAP-Beratungshaus, transformiert IT-Landschaften und Geschäftsprozesse, indem es innovative SAP-Software mit internen Dienstleistungen und Produkten kombiniert.

itelligencegroup.com
IT-Informatik
it-informatik.de
KAESER Kompressoren
kaeser.de
NRX AssetHub
nrx.com
Pepperl+Fuchs
pepperl-fuchs.com
QSC AG

Die QSC AG digitalisiert den deutschen Mittelstand.

qsc.de
Q-loud GmbH

Wir verbinden Dinge: Die Q-loud GmbH ist ein Full-Stack-IoT-Anbieter für digitale Geschäftsmodelle im industriellen IoT.

q-loud.de
SMC Germany GmbH

SMC ist Ihr führender Hersteller, Partner und Lösungsanbieter für die pneumatische und elektrische Automatisierungstechnik.

smc.eu
Software AG

Die Software AG bietet Freedom as a Service an. Wir bieten führende Lösungen zur Integration, unterstützten die digitale Transformation und ermöglichen schnelle Innovationen im Bereich IoT.

softwareag.com
Trebing + Himstedt
t-h.de
Weber
3DSignals

3DSignale beschleunigen die digitale Transformation mit nicht-invasiven, maschinenunabhängigen Sensoren und KI-basierter Asset Performance Überwachung.

3dsig.com
Weitere Mitglieder
Mitglied werden und profitieren

Als Mitglied unserer Alliance profitieren Sie von vielen Angeboten, die Ihr Unternehmen und das Ihrer Kunden fördern und auf die nächste Stufe heben. Zu den entscheidenden Vorteilen zählen neben einer offenen Plattform:

  • Remote-Support und Upgrades
  • Services mit echtem Mehrwert und neue Geschäftsmodelle
  • Enge Zusammenarbeit mit Betreibern
Jetzt Mitglied werden
Für Sie als Betreiber ein Gewinn

Kunden unserer Alliance-Mitglieder erreichen dank enger Zusammenarbeit mit Herstellern schnell Wettbewerbsvorteile, beispielsweise durch:

  • Schnellen Einsatz digitaler Strategien
  • Sichere, skalierbare Lösungen
  • Asset-Modellierung durch standardisierte Semantik
Vorteile für Betreiber

Allgemeine FAQs zur Alliance

Nein, die Allianz wird nicht an der Schaffung neuer Industriestandards beteiligt sein. Die Allianz-Mitglieder werden relevante bestehende als auch neu entstehende Standards für ihre interoperablen Lösungen umsetzen.

Nein, die Open Industry 4.0 Alliance als Ganzes wird nicht an der Entwicklung oder dem direkten Verkauf von Lösungen beteiligt sein. Aufgabe der Open Industry 4.0 Alliance wird es sein, den Mitgliedern einen Rahmen und Leitprinzipien für ihre Interoperabilität zu schaffen. Auf dieser gemeinsamen Basis werden die Allianz-Mitglieder Lösungen allein oder in kollaborativen Gruppen erstellen. Somit wird jedes Mitgliederunternehmen selbst für seine Kunden Entwicklung, Support und Verkauf seiner Lösungen anbieten. Die Open Industry 4.0 Alliance wird Markteinführungen unterstützen und das gemeinsame Portfolio der angebotenen Lösungen und Dienstleistungen der einzelnen Mitglieder promoten.

Eines der besonderen Merkmale der Open Industry 4.0 Allianz ist das Prinzip, dass die Mitglieder Asset-Modelle und -Inhalte (z. B. Handbücher usw.) in einem gemeinsamen verfügbaren Asset-Repository erstellen. Eine gemeinsame Cloud-Zentrale ermöglicht zudem die gemeinschaftliche Nutzung und somit eine effektive Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Kunden (Betreiber). Dies erleichtert die Erstellung von Arbeitstagen und -monaten, die Kunden einfach selbst anlegen können. Auf Basis von gemeinsamen zentralen Lösungen, die mit der Open Industry 4.0 Alliance kompatibel sind, können Hersteller solche Inhalte freigeben, um sie direkt als installierte Asset- / Equipment-Stammdaten zu verwenden. Dies könnte auf zwei Arten ablaufen:

  • Sind Asset-Anbieter, mit denen Allianz-Kunden vertrauensvoll zusammenarbeiten, bereits Teil der Allianz, haben diese Anbieter die Möglichkeit, vorab erstellte Asset-Repository zu nutzen.
  • Wenn der Asset-Anbieter eines Kunden nicht Teil der Allianz ist, können Kunden zusätzliche OEM-Anbieter in die Allianz einladen, um damit ihren Asset-Stamm aufzufüllen. Auf Wunsch kann die Allianz Kunden auch dabei unterstützen, die erforderliche Menge an Anbietern als Mitglieder zu rekrutieren.
  • Kunden haben ebenso die Möglichkeit, ihre eigenen Asset-/Equipment-Stammdaten anzulegen.

Das Asset-Repository und -Netzwerk ist API-fähig und kann in Kunden Backend-Systeme integriert werden, um bei Bedarf zusätzliche Metadaten-Definitionen zu übernehmen. Dieses gesamte Setup bzw. dieser gesamte Prozess zur Erstellung von Stammdaten schafft Wertschöpfung und Datenkonsistenz für den gesamten Industrie 4.0-Stack und für alle Anwendungsfälle.

Das Technische Komitee der Open Industry 4.0 Alliance veranstaltet regelmäßig Hackathons. Jedes Mitglied kann seine Lösungen für einen Hackathon registrieren, bei dem die Interoperabilität basierend auf den Open Industry 4.0-Designprinzipien überprüft wird. Die Teilnahme am Hackathon mit dem Produkt und qualifiziertem Personal ist Voraussetzung für die Genehmigung.

Das Technische Komitee der Open Industry 4.0 Alliance entwickelt Richtlinien und Schnittstellenspezifikationen auf Basis einer Referenzarchitektur. (Details zur Referenzarchitektur finden Sie im technischen Whitepaper.) Mit den genau definierten Schnittstellen aus den entwickelten Richtlinien werden regelmäßig Hackathons abgehalten. Hierbei wird die Interoperabilität sichergestellt und gecheckt, ob die Produkte und Lösungen der Mitglieder kompatibel sind.

Alle Mitglieder der Allianz verwenden ein gemeinsames Asset-Repository, mit dem sie ihre Assets modellieren und ein gemeinsames Repository erstellen können. Dieses Repository ist vollständig API-fähig, um reproduzierbare, detaillierte technische Modelle in jeder Industrie 4.0 / IIOT-Plattform umsetzen zu können, die entweder einem Betreiber oder einem Mitglied selbst gehört. Dadurch wird die Veröffentlichung und Verwendung einer gemeinsamen Semantik im gesamten Stack sichergestellt.