Ekrem Yigitdoel neuer Managing Director der Open Industry 4.0 Alliance

Reinach, Schweiz, 1. Oktober 2021

Die Open Industry 4.0 Alliance wird ab sofort von Ekrem Yigitdoel als Geschäftsführer geführt und nach außen vertreten. Die Allianz verstärkt damit ihr Kernteam und stellt die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Positionierung im Industrie-4.0-Markt. Ekrem Yigitdoel ist seit der Gründung Teil der Open Industry 4.0 Alliance und trug bisher in seiner Rolle als Vice President Cooperation & Joint Venture Management bei Voith – ebenfalls Mitglied der Allianz – die Verantwortung für den Vorstandsbereich „Marketing & Kommunikation“

Als Geschäftsführer berichtet Ekrem Yigitdoel an den Vorstand. Die Position des Managing Director wurde von der Open Industry 4.0 Alliance neu geschaffen, um einerseits dem starken Zulauf – mit derzeit mehr als 80 Mitgliedern – gerecht zu werden; und um andererseits die Struktur der Organsation professionell auszurichten. Ziel ist es, die Mitgliederbasis weiter zu erweitern und sicherzustellen, dass alle durch ihre Mitgliedschaft kontinuierlich von der Allianz profitieren. 

Als ehemaliger Mitarbeiter von Voith wird Ekrem Yigitdoel seine tiefgreifende Expertise in die Open Industry 4.0 Alliance einbringen und die Unterstützung sowie die Kooperationsmöglichkeiten der Allianzmitglieder im Markt weiter etablieren.

„Ich bin sehr froh und stolz, dass ich das Vertrauen der Open Industry 4.0 Alliance erhalten habe, um gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen unsere Vision und Mission zu gestalten und in die Realität umzusetzen“, so Ekrem Yigitdoel, Managing Director der Open Industry 4.0 Alliance. „Wir sind vor zwei Jahren sehr gut gestartet. Seither verzeichnen wir einen signifikanten Mitgliederzuwachs sowie einen Reifegrad innerhalb der Organisation. Der Grundstein ist gelegt, um jetzt Implementierungsprojekte von für die Open Industry 4.0 Alliance konformen Lösungen voranzutreiben. Diese Implementierungen werden bei unseren Mitgliedsunternehmen, aber auch bei Kunden unserer Mitglieder stattfinden.“

Open Industry 4.0 Alliance wird weiter ausgebaut

Das Technologieunternehmen Voith wird weiterhin Teil des Vorstands der Allianz bleiben und von Dr. Benedikt Hofmann, Chief Technology Officer für Automation, Digitalisierung, KI & Antriebstechnik bei Voith, vertreten sein. Zuvor war Dr. Benedikt Hofmann bei Voith in verschiedenen Führungspositionen im Bereich Digitalisierung und Mobilität tätig. Bevor er zu Voith kam, arbeitete er als Manager bei McKinsey&Co.

„Ich freue mich, mit der Open Industry 4.0 Alliance einen Beitrag zur schnelleren, einfacheren und wertschöpfenden Digitalisierung der Industrie leisten zu können“, so Dr. Benedikt Hofmann.

Zudem wird die Allianz ab sofort auch durch Sebastian Hilscher als Teil des Vorstandes verstärkt. Sebastian Hilscher tritt die Nachfolge von Hans-Jürgen Hilscher an, der der Allianz für eine gewisse Übergangszeit erhalten bleiben wird, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Sebastian Hilscher ist Geschäftsführer der Hilscher Gesellschaft für Systemautomation mbH. Zuvor war er als CTO für die Weiterentwicklung von netX, der Kerntechnologie von Hilscher, verantwortlich.

„Die Open Industry 4.0 Alliance ist ein wichtiger Baustein der industriellen Digitalisierung. Ich freue mich darauf, den grundlegenden Wandel hin zu einer Produktion in einem digitalen Umfeld voranzutreiben“ so Sebastian Hilscher.

3 Fragen an Ekrem Yigitdoel

Ich war zuvor bei Voith als Vice President für deren proprietäre IoT-Plattform sowie Kooperationen und Zusammenarbeit mit anderen Industrieunternehmen zuständig. In dieser Funktion habe ich Voith als Gründungsmitglied der Open Industry 4.0 Alliance bereits seit 2019 im Vorstand vertreten. Die Aufgabenstellungen der Allianz kenne ich also aus Konzernperspektive sehr gut und möchte die digitale Transformation von Fertigungsanlagen nun auf höherer Ebene mit möglichst vielen Mitgliedsunternehmen voranbringen. Nach insgesamt 13 Jahren bei Voith fällt mir der Abschied so auch leichter, da ich mit meinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen über die gemeinsame Arbeit in der Allianz eng verbunden bleiben werde.

Als Managing Director bin ich der erste hauptamtliche Mitarbeiter der Allianz und werde insbesondere die Weiterentwicklung der Allianz vorantreiben: Industriearbeitsgruppen, Mitgliedsunternehmen, Projekte sowie mittel- bis langfristig auch die strategische Ausrichtung und Internationalisierung der Allianz werden die Schwerpunkte sein. Die Allianz ist mit mehr als 90 Mitgliedsunternehmen jetzt an einem Punkt angelangt, an dem die ambitionierten Ziele nicht mehr ohne hauptamtliches Personal erreicht werden können. In Kürze wird noch ein Technical Director das Kernteam personell verstärken. Damit wollen wir uns für die Zukunft rüsten und sicherstellen, dass unsere Mitglieder auch weiterhin vollumfänglich von der Allianz profitieren. Wir wollen die erste Anlaufstelle für Mitgliedsunternehmen und Kunden unserer Mitglieder in allen Fragen der Digitalisierung in der Industrie sein.

Ich habe dem Vorstand an meinem ersten Arbeitstag bereits einen konkreten Plan präsentiert. Darauf aufbauend wurden dann die gemeinsamen Ziele abgestimmt, die im wesentlichen auf drei Säulen aufbauen: Als erste Säule soll der Kern der Allianz stabilisiert werden. Also die Zusammenarbeit der Arbeitsgruppen und die Organisation unseres Service-Büros. Die zweite Säule ist das Wachstum und die Sichtbarkeit nach außen sowie die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen. Last but not least und in enger Abstimmung mit dem zukünftigen technischen Direktor die technologische Ausrichtung und die Meinungsbildung der Allianz zu Industrie-4.0-Themen. Hier möchte ich auch die Endkundensicht stärker als bisher abfragen. Ein Beispiel dafür ist das kürzlich durchgeführte C-Level-Event bei unserem Mitgliedsunternehmen Multivac, wo ich bereits in meiner neuen Rolle auftreten durfte. Es folgen im November die SPS 2021 und Anfang Dezember die Jahreshauptversammlung der Allianz.

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